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Lobbyarbeit für den Mittelstand

Nicht nur Großunternehmen, Verbände und NGOs profitieren von Lobbyarbeit, auch kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) sollten die Möglichkeiten der politischen Kommunikation nutzen. Gerade bei einem immer dichter werden Regulierungsnetz gibt es kaum noch ein Unternehmen, daß auf eine Vertretung seiner Interessen verzichten kann. Tatsächlich betreiben jedoch kleinere Unternehmen fast nie Lobbying. Auf Nachfrage geben die meisten Inhaber an, daß sie sich weder eine eigene Public-Affairs-Abteilung noch eine damit beauftragte Agentur leisten können. Dabei wird vergessen, daß bereits mit wenig zeitlichem und finanziellen Aufwand effektives Lobbying betrieben werden kann.  

Eine gut besuchte Veranstaltung im Plenarsaal des Landtages © by Presse.Nordelbien

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Lobbyisten und Transparenz

Es wird immer wieder behauptet, daß ein Lobbyist allein schon aus systemischen Gründen kein Interessen an Transparenz haben kann. Schließlich würde diese ja die eigenen Beeinflußungsversuche und -maßnahmen offensichtlich machen und damit einen Angriffspunkt bilden. Tatsächlich ist diese Behauptung jedoch zu kurz gedacht. Sie ist nur für solche Lobbyarbeit stichhaltig, die zu einem einseitigen und unfairen Vorteil des Kunden des Lobbyisten und gleichzeitig zu einem Schaden der Gemeinschaft führt. Wenn jedoch ein Lobbyist ein berechtigtes, moralisch vertretbares und plausibles Interesse vertritt, muß er die Transparenz geradezu suchen, um weitere Unterstützer seines Anliegens zu finden.  

Bundestag, Berlim - IMG_9522 © by Ana Paula Hirama

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Organisationale DNA

Unter dem Begriff der organisationalen DNA wird ein Managementkonzept verstanden, daß sich im Wesentlichen auf vier zentrale Punkte des Unternehmens konzentriert. Es betrachtet sie als die essentiellen Bestandteile eines vitalen Unternehmens. Der Betrieb wird hier als ein Organismus verstanden, der durch vier Säulen gestützt wird. Diese vier Säulen sollen die Identität des Unternehmens ausmachen, genau so, wie die vier Aminosäuren in der DNA die Identität eines Organismus bestimmen.  

DNA Origami by Alex Bateman © by dullhunk

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Komplexitätsmanagement

Seit längeren verzeichnen wir eine verstärkte Nachfrage nach Beratungen im Bereich des Komplexitätsmanagements. Immer mehr Führungskräfte möchten sich auf diesem Gebiet schulen lassen. In einer immer weniger überschaubaren Weltwirtschaftslage sind Ansätze gefragt, die sich mit dem Kontrollieren von chaotischen Systemen beschäftigen. Was zunächst absurd erscheint, ist tatsächlich wissenschaftlich fundiert: Man kann das Chaos ein wenig lenken, wenn auch nicht vollständig kontrollieren. Es ist lediglich entscheidend zu wissen, an welchen Punkten man ansetzen muß, um ein chaotisches System harmonischer werden zu lassen.  

Sounds_of_Complexity7.jpg © by Zeno_

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Fehlerkultur in Unternehmen

Eine ausgeprägte Fehlerkultur kann ein erfolgreiches von einem scheiternden Unternehmen unterscheiden. Mit einer Fehlerkultur ist natürlich nicht gemeint, daß ausgiebig Fehler gemacht werden, sondern daß mit Fehlern konstruktiv umgegangen wird. Gerne wird in diesem Zusammenhang auch vom „lernenden Unternehmen“ gesprochen. Damit wird zum Ausdruck gebracht, daß Fehler offen zur Sprache kommen und aufgeschlossen analysiert werden. Wenn nämlich Fehler krampfhaft vermieden werden sollen, neigen Mitarbeiter dazu, ihre eigenen Fehler zu verheimlichen. Fehler werden auf diese Weise verschleppt und immer wieder begangen. Das Unternehmensmanagement sollte deshalb Wert darauf legen, eine gesunde Fehlerkultur in ihrem Betrieb zu etablieren.  

Um, Oops? © by thievingjoker

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Führungsentwicklung

Unter dem Begriff der Führungsentwicklung (auch als „Leadership Development“ bezeichnet) versteht man ein Managementkonzept, das auf dem gezielten Trainieren der Führungsqualitäten von Spitzenkräften beruht. Tatsächlich sind zahlreiche Fähigkeiten zum Führen eines Unternehmens lern- und schulbar. Mit den richtigen Lehrern können Manager erlernen, ihre Schwächen zu erkennen und gezielt zu bekämpfen. Es wird kaum eine Führungskraft geben, die über keine Schwachstellen verfügt. Diejenigen, die sich solche Schwächen eingestehen, haben den ersten Schritt zum weiteren Ausschöpfen ihres Potentials bereits gemacht.  

101209-A-3684M-001 © by U.S. Army Alaska

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Die Zukunft des CSR

Die aktuellen Proteste wie „Occupy Wall Street“ zeigen, wie die Sensibilität für tatsächliche oder vermeintliche moralische Fehlentwicklungen in der Wirtschaft zunimmt. Nicht nur Banken sondern auch viele andere Unternehmen müssen befürchten, sich den Zorn der Bevölkerung einzufangen. Der wesentliche Vorwurf ist dabei immer der gleiche: Zuviel Gier, zu wenig Verantwortung. In einem System, in dem die Schere zwischen Armut und Reichtum immer weiter auseinanderklafft, werden womöglich am Ende die Unternehmen am besten abschneiden, die sich am Kampf gegen diese Entwicklungen beteiligen.  

Occupy Wall Street. © by BlaisOne

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Nachhaltiges Management

Viele Unternehmer stellen sich die Frage welche Konzepte für ein nachhaltiges Management am erfolgreichsten sind. Die unterschiedlichen Methoden, die hierfür vorgeschlagen werden, sind zahlreich und oft mit unvorhersehbarem Ausgang verbunden. Ohne eine intensive Beratung durch entsprechend spezialisierte Experten ist eine richtige und zukunftsweisende Entscheidung kaum möglich. Häufig ist anderenfalls ein schwankender Kurs die Folge, bei dem verschiedene Methoden ausprobiert werden oder nach der gängigen Mode zur Anwendung kommen. Um hierbei eine erste Orientierung zu geben, wollen wir deshalb fünf Konzepte vorstellen, die wir unseren Kunden regelmäßig empfehlen.  

Sustainability graphic on Performance.gov © by photologue_np

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Asymmetrische Kooperationen

Die Abhängigkeit vieler Unternehmen von äußeren Faktoren, die nicht unter ihrem Einfluß stehen (wie etwa Umweltbedingungen), hemmt in nicht unerheblichem Umfang die Autonomie des Betriebs. Ein häufig eingeschlagener Ausweg liegt in dem Aufbau von Kooperationen. Es wird nach einem Partner gesucht, der die schwankenden äußeren Bedingungen dämpft, indem er deren Auswirkungen selbst trägt. Die Übernahme dieses Risikos muß natürlich angemessen honoriert werden.  

Agreement on Joint Venture enlisted in the AIM of London Stock Exchange between Weatherly International and East China Mineral Exploration Development Bureau © by Foreign and Commonwealth Office

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Zur Unternehmensphilosophie

Immer wieder werden wir von unseren Kunden gefragt, wie wir Grundlagen, Trends und Probleme in der Unternehmenskultur und -philosophie einschätzen. Deshalb möchten wir hier einige unserer Thesen präsentieren.  

Kunden Manifest © by zoernert

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